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Das Hofbräuhaus in München ist vielleicht die einzige Brauerei der Welt, bei der das Brauhaus bekannter ist als das von dort stammende Bier. Freilich findet die Produktion des Hofbräu München heute außerhalb des Stammhauses statt. Das Hofbräuhaus als Gaststätte ist allerdings weiterhin das Aushängeschild des Unternehmens, wenn nicht gar der ganzen deutschen Brauindustrie. Die Bierhumpen mit dem berühmten HB-Symbol werden jährlich zu tausenden an Touristen verkauft und tragen den Ruf des Hauses und der Marke in alle Welt. Auch die Münchener wissen, was sie an ihrem Hofbräuhaus haben. In der beliebten Kurzgeschichte „Ein Münchener im Himmel“ von Ludwig Thoma kehrt der Protagonist Aloisius nach seinem Tode als Engel auf die Erde zurück. Hier nimmt er sofort die Gelegenheit wahr, ins Hofbräuhaus einzukehren. Anstatt ins Paradies zurückzukehren, bleibt er lieber dort.

Gegründet wurde das Hofbräuhaus 1589 und belieferte – wie der Name andeutet – zunächst ausschließlich den Hof der bayrischen Herzöge. Die ersten Hofmeister des Hauses wurden eigens aus dem niedersächsischen Einbeck angeworben, da die Einbecker Brauer damals als die Besten Deutschlands galten.

Heute produziert Münchener Hofbräu dreizehn Biersorten. Ursprünglich Besitz der Herzöge und Könige von Bayern, gehören Brauerei und Hofbräuhaus heute dem Freistaat Bayern.

 

Link zur Brauerei Münchner Hofbräu www.hofbraeu-muenchen.de