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Biergarten

Die Tradition des Biergartens

Eine beliebte deutsche Tradition im Sommer ist zweifelsohne der Besuch eines Biergartens. Denn wer liebt es nicht – in der prallen Sommersonne ein kühles Bier oder Radler zu genießen und gemütlich mit Freunden zusammenzusitzen. Doch die findige Geschäftsidee entstand nicht, weil Bierbrauer die Sonne so sehr lieben und freie Flächen zur Verfügung hatten, sondern erwuchs aus einem ganz anderen Umstand. Wie die Tradition entstanden und gewachsen ist, erfahren Sie im Folgenden.

Der Ursprung

Die Tradition rund um den Biergenuss im Freien entstand in der Vormodernen, genauer gesagt im Jahre 1812.

Seine Wurzeln hat der Biergarten im Ausschank ohne Krugrecht, dem sogenannten Bierkeller-Ausschank. Das Krugrecht umschreibt eine Ordnung oder eine Art Gesetz, die der heutigen Schranklizenz ähnelt und das Recht umschreibt, in einer Gaststätte (sogenannten „Krug“) Bier oder Wein an Gäste auszuschenken.

Dieses Recht wurde früher oft umgangen, indem die Brauer einfach Bier driekt aus ihrem Keller verkauften. Dazu wurde keine Gaststätte benötigt und somit auch keine Lizenz in Form des Krugrechtes gefordert.

Im Jahr 1812 wurde diese Form des Schwarzhandels dann erstmals als Kellerverkauf offiziell im Isarraum in Oberbayern zugelassen und weitetet sich dann auf sämtliche Gebiete, in denen Bier verkauft wurde, aus.

Die Tradition, dass allerlei Speisen selbst in den Biergarten mitgebracht werden dürfen und nicht in der Gaststätte erworben werden müssen, geht auf den Umstand zurück, wie der Kellerverkauf stattgefunden hat. Dabei hielt man sich in der Nähe der Brauerei auf, um den Nachschank garantieren zu können. Wie bei einem Picknick versammelten sich Menschen, saßen unter Schatten spendenden Baum und brachten ihre eigene Essensgrundlage mit.

Aus dieser Tradition entspringt der heutige Brauch, oder auch das Vorrecht, im Biergarten selbst mitgebrachte Speisen zu sich nehmen zu dürfen, auch wenn die betreibende Brauerei selbst Speisen offeriert.

Die Entwicklung vom Keller zum Garten

Die Entwicklung lässt sich ganz einfach erklären und ableiten: Aus den Kellerverkäufen und „lungernden“ Gästen erwuchs ein ganz neues Geschäftskonzept.

Diese Tatsache entging auch den Brauern nicht und diese spezialisierten sich zunehmend auf das wachsende Geschäft der Sommertradition. Sie pflanzten Kastanienbäume, um für den nötigen Schatten zu sorgen. Die Wurzeln dieser Bäume drangen nicht tief und beschädigten daher die Kellerwände der Brauerei nicht, in denen das Bier gelagert und aus denen auch ausgeschenkt wurde.

Nach und nach, unter Abwicklung einiger Restriktionen und Zulassungen, erwuchs die Tradition zu einem richtigen Konzept und aus den gepflanzten Kastanien wurden richtige Gärten.

Allerdings entwickelte sich der Besitz einer Schanklizenz zum Betreiben eines Beigartens zur Pflicht in Deutschland.

1812 hielt die Zulassung Einzug, dass die Brauereien weiter Biergärten betreiben durften, aber keine Speisen außer Brot servieren durften, was auch im heutigen Brauch mündete, dass Besucher ihre eigene Verpflegung mit sich bringen.

Der Biergarten heute

Heute sind Biergärten ein wahrer Magnet für Einheimische und Touristen. Die sommerlichen Abkühlungen sind eine willkommene Abwechslung zum Sitzen in der Gaststätte und bieten im Sommer ein unvergleichliches Gefühl.

Das ausgebaute Geschäftskonzept führte zur Entstehung einiger renommierter Gärten, besonders und vorrangig in Franken und Oberbayern.

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In Deutschland gilt das Radler als willkommene Erfrischung bei der anhaltenden Hitze im Sommer. Ob als Begleitung zu Grillfeiern oder bei Wanderausflügen, auf das Bier ist schwer zu verzichten, doch es sollte im Sommer ein leichterer Genuss sein, als zum Beispiel die schweren Bockbiere. Mit dem mexikanischen Spiztzenbier, Corona, steht in Deutschland nun auch seit 2016 ein wahrhaftiges Sommerbier zur Verfügung.

Die Geschichte von Corona Extra

Das aus Mexiko stammende Bier wurde Das erste Mal im Jahr 1925 gebraut. Dabei gilt die Brauerei Cervecerìa Modelo in Mexiko City als Geburtsstätte des legendären mexikanischen Biergenusses.

Das von der Grupo Modelo gebraute Bier sollte ursprünglich nur einem Zweck dienen und eine bestimmte Zielgruppe ansprechen, nämlich niemand Geringeren als die spanische Krone selbst.

Das Bier mit royalem Anspruch hat also einen wahrhaft königlichen Flair, was sich besonders im Markennamen niederschlägt, Corona bedeutet ins Deutsche übersetzt so viel wie „Krone“, was ein Indiz auf die spanische Zielgrupe von adeliger Geburt darstellt.

Eine Besonderheit von Corona Extra stellen vor allem die bemalten Etiketten dar, die jedes Produkt der mexikanischen Brauerei zieren. Mit den Motiven der Krone, eine Anspielung auf das spanische Königshaus und dem Greifen als Symbol, versuchte Corona Extra seit 1940 das Aufsehen der spanischen Hochgeborenen zu erregen..

Der Greif nimmt hierbei die symbolisch-mythische Bedeutung des Gefährten von Apoll dar. Seine Aufgabe besteht im Beschützen der Sonne und vor allem im Bewachen goldener Reichtümer.

Bereits 180 Länder sind so von dem leichten Bier begeistert, dass Corona in diesen als eine der führenden Importmarken zählt. Besonders in den USA erfreut sich der mexikanische Genuss höchster Beliebtheit.

Das Besondere von Corona Extra

Corona gilt als typisches Sommerbier. Einerseits liegt das an der Unzertrennlichkeit von Corona und der Sommerfrucht Limette, andererseits bringt das Bier in seiner Konzeption bereits beste Eigenschaften für ein Sommerbier mit sich.

Mit etwas unter 5% Alkohol ist Corona nicht zu schwer für warme und sonnenreiche Monate, sorgt aber trotzdem für das Gefühl, ein Bier zu genießen. Auch der Geschmack ist nicht so herb wie bei den typisch deutschen Biersorten, sondern ist eher leicht.

Neben Malz und Hopfen finden sich auch Mais, Reis, Papain und Ascorbinsäure in Corona. Diese Noten sorgen für leicht süliche Akzente, vor allem Malz und Mais. Reis steuert eine sehr leichte Note bei, mit wenigen bis keinen Bitterstoffen, wodurch ein „Radler-Effekt“ eingestellt wird.

Die Ascorbinsäure wird als zitronige Note wahrgenommen. Diese Nuance von Zitrusfrüchten wird vor allem durch die Kombination mit Limetten zu einem sommerlichen Hochgenuss kombiniert.

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Das europäische Standard-Getränk im Mittelalter ist das Bier, wenn auch in Klöstern oft in verdünnter Weise anzutreffen, und als alkoholischer Standard wird dem fränkischen Bereich der Wein zugesprochen, doch ein älteres und weit verbreitetes Getränk war das Met, oder auch Honigbräu. Es hat eine weit reichende Tradition und ist ein kleines Wunderwerk der Braukunst, das auch mit wenig Aufwand geschaffen werden kann.

Die Geschichte

Met ist eine alkoholisch gegärte Verbindung aus Honig und Wasser. Teilweise wird dem Gemisch statt Wasser auch ein Fruchtsaft beigesetzt, um einen besonderen Geschmack zu erzeugen. Eine beliebte Saftkomponente ist hierbei die Kirsche. Met was statt Wasser Kirschsaft verwendet, wird oft als Wikingerblut oder Odin‘s Blut bezeichnet, da die rote Farbe an den Saft des Lebens erinnert.

Für den Geschmack ist neben dem Wasser oder Saft auch eine individuelle Mischung an Gewürzen verantwortlich, die dem Gebräu beigefügt wird. Doch entscheidend für die Qualität ist die Wahl der Honigsorte. Ob Waldhonig, Wiesenhonig, Akazienhonig oder Honig aus Raps, die Auswahl ist schier unbegrenzt und führt zu verschiedensten Erscheinungen von Met, in Farbe und vor allem im Geschmack.

Das Wort Met leitet sich übrigens aus dem indogermanischen Medhu ab, was einfach so viel wie „Honig“ bedeutet, da dies die zentrale Komponente des Getränkes ist.

Bereits in den Liedern der Edda werden regelrechte Trinkgelage mit Met beschrieben, der wegen seiner Süße und berauschenden Kraft oft als Göttertrunk dargestellt worden ist. Um den verschiedenen nordischen Göttern zu huldigen, wurde der Trank bei Gelagen und Opferfesten eingesetzt, um den nötigen Respekt zu zollen und mit der Göttlichkeit in Berührung zu kommen.

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Die Zubereitung

Met ist einfach gebraut, braucht aber seine Zeit. Da die Gärung aus Zucker und Hefe erfolgt, die beide in einer wässrigen Lösung miteinander reagieren, ist die Hauptgärung ein langwieriger Prozess, der bis zu 9 Tage in Anspruch nehmen kann, je nach Mischverhältnis von Honig und Wasser.

Während der Gärung sollte die Temperatur des Mets nicht unter 15°C fallen, andernfalls wird die Arbeit der Hefe beeinträchtigt und die Gärung setzt aus.

Der schwierigste Teil ist das Absaugen des Mets. Am besten ohne Hefebakterien mit abzuschöpfen, sollte das Met nach der Hauptgärung von der Hefe getrennt werden, damit die Hefereste nicht im Met verderben. Um das Verderben von Hefe zu verhindern, kann der Honig während der Gärung auch portionsweise und nacheinander hinzugefügt werden, um eine gleichmäßige Gärung zu begünstigen und die Hefebakterien nicht frühzeitig abzutöten.

Der Genuss

Met kann kalt wie warm getrunken werden. Es ist in der Herstellung teurer als Wein oder Bier, da Honig eine wertvolle Ressource ist, weswegen es in der Beliebtheit über die Jahre einbüßen musste.

Der leichte und süße Geschmack jedoch bleibt von anderen Getränken unerreicht, was das Met zu einem Hochgenuss im Sommer macht. Die alkoholische Mischung, die bis zu 20% Alc. enthalten kann, ist außerdem eine beliebte Zugabe zu Nachtischen.

Heute erfreut sich das Met vor allem größter Beliebtheit in der Mittelalterszene und auf entsprechenden Märkten oder Veranstaltungen, da das Getränk eine weitreichend historische Tradition hat und Erwähnung in der Edda findet, wo die Bedeutung des Göttertrunks zentralisiert wird.

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Die Kunst Bier zu Brauen hat ebenso Tradition und ist genauso lange her, wie die Tradition des Biertrinkens. Zum gepflegten Umtrunk mit dem Lieblingsgetränk der Deutschen gehören natürlich genauso Regeln dazu, wie zum Bier Brauen. Deshalb ist in Kneipen oder Biergärten das Anstoßen kein unüblicher Anblick sondern eine Gepflogenheit, die ihren Ursprung bereits im Mittelalter hat. Eine andere Eigenart, die des Absetzens nachdem Anstoßen, ist weniger verbreitet – und auch ihr Ursprung ist weniger bekannt.

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Das Anstoßen

Der Mythos und die Geschichte um das Anstoßen mit Biergläsern und -krügen ist leicht und sehr schnell erklärt. Der im Mittelalter entstandene Brauch des gemeinsamen Anstoßens ist ein Vertrauensbeweis gegenüber dem Mittrinker, mit dem man sich den Tisch teilt.

So war es im Mittelalter üblich so heftig mit den Krügen aneinander zu stoßen, dass deren Inhalt auch ins Nachbarglas überschwappte und sich so aus dem eigenen Gefäß in das des Nachbarn ergoss. Genauso hielt es der Nachbar, es handelt sich hierbei also um einen wechselseitigen Austausch eines Teils des Getränks, wenn man so möchte.

Durch das Überschwappen des eigenen Trunks und das Überschwappen Lassen des Getränkes des jeweiligen Gegenüber stellt man sicher, dass jeder von jedem Bier trank, sodass man sicher gehen konnte, dass das eigene Getränk nicht vergiftet worden war, da der Nachbar ja selbiges auch in seinem Krug – zumindest im Minimalanteil – wieder fand und selbst zu sich nahm. Dadurch konnte ganz einfach das Vertrauen bestätigt werden, das am Tisch sowieso erwartet wurde.

Der Brauch des Anstoßens ist heute in dieser „heftigen“ Form natürlich nicht mehr anzutreffen und unterliegt heute mehr den Gepflogenheiten des einfachen Zuprostens. Statt einem Vertrauensbeweis ist das Anstoßen heute eher eine höfliche Geste, die sich aber seit dem Mittelalter in allen Gesellschaftsschichten und mit beinahe jedem Getränk etabliert hat.

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Das Absetzen

Manchmal, zwar nicht in der Häufigkeit des Anstoßens, aber doch vorhanden, sieht man vereinzelt Menschen, die nach dem Anstoßen ihr Glas erst auf dem Tisch absetzen, bevor sie daraus trinken.

Dieser Brauch ist weniger verbreitet als das Anstoßen und auch die Herkunft dieser Tradition gilt als weitestgehend ungeklärt, dennoch gibt es mehrere Ansätze und Vermutungen, woher diese Tradition entstammen könnte. Wir haben für Sie einige zusammengetragen und mit etwas Glück ist die eigentliche Bedeutung des Absetzens unter ihnen aufgeführt.

Eine Vermutung geht darauf zurück, dass das Absetzen auf die Trinkreihenfolge im Kloster zurückgeht, bei der der Abt als erster trinken durfte. Das Absetzen sei eine Gewohnheit der Mönche geworden, um vor dem Trinken ein wenig Zeit zu gewinnen, bis der Abt den ersten Schluck getan hatte und man selbst trinken durfte.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass es um das Öffnen eines Bierkruges ging, der mit einem Deckel verschlossen war. Durch das Absetzen war es mit einer Hand möglich, den Deckel zu öffnen, sobald das Gefäß abgesetzt wurde. Auch aus dieser praktischen Tradition könnte sich die Gepflogenheit des Absetzens entwickelt haben.

Die dritte Variante hat ihren Ursprung in Bayern, der Geburtsstätte des Hefeweizens. Im Hefeweizen befinden sich einige Partikel, die sich bei längerer Standzeit unten im Glas absetzen und typisch für das Hefeweizen sind. So könnte die Tradition darauf zurückgehen, dass es in Bayern üblich war, diese Partikel durch das Absetzen im Glas nach unten zu befördern, bevor der erste Schluck genommen wurde, um die Standzeit zu verkürzen.

Ebenso könnte es möglich sein, dass in einer größeren Runde das Anstoßen nicht mit jedem am Tisch Sitzenden möglich war und durch das Absetzen einfach generell mit allen Lokalgästen symbolisch angestoßen wurde, oder zumindest mit den „unerreichbaren“ Nachbarn am Tisch, die einfach außerhalb der Armreichweite lagen.

Denkbar ist auch, dass es sich um eine Tradition von Seefahrern handelt. Diese stießen erst mit ihren Matrosenkollegen an und setzten dann das Glas auf dem Tisch ab, um denen zu Gedenken, die bei der Überfahrt ertrunken und ums Leben gekommen sind. Sozusagen das Anstoßen mit den Kumpeln auf dem Meeresgrund.

Doch neben den praktischen oder gewohnheitsmäßigen Ansätzen finden sich auch weniger freundliche Ansätze, die den Brauch erklären würden. Zum Beispiel könnte das Absetzen auch daher rühren, dass es unhöflich gewesen wäre nicht mit einer Person anzustoßen – besonders innerhalb einer größeren Runde, die einen schönen Abend und gute Stimmung haben möchte. Daher könnte das Absetzen auch das Rückgängigmachen des Anstoßens sein. So hätte man trotzdem mit allen angestoßen, könnte aber zugleich gewissen Personen am Tisch signalisieren, dass man sich des Anstoßens mit ihnen eigentlich entziehen wollte.

Eine andere historische Erklärung wäre eine militärische Geschichte. Oft kam es vor, dass Werber für das Militär in Kneipen mit etwas Handgeld Rekruten linkten und diese in einen Kontrakt lockten. Dies ging so weit, dass sie sogar Münzen in die Biergläser der Angeworbenen warfen und damit das Bier bezahlten, was der Akzeptanz von Handgeld und damit einer Zusage zu ihrem „Jobangebot“ gewesen wäre. Daher konnte man das Glas absetzen und hätte dadurch die Münze im Glas klirren hören, bevor man aus dem Krug trank. So konnte man die Annahme von Handgeld im letzten Moment noch abwenden.

Neben diesen Erklärungen gibt es natürlich noch weitere, doch die wahrscheinlichsten und geläufigsten Möglichkeiten sind nun hier zusammengetragen und vielleicht steckt in jeder ein wenig Wahrheit oder zumindest ein Beitrag, der zu der heute geführten Gepflogenheit des Absetzens beitrug.

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Fast schon traditionell gehören ein frisch gebackenes Brot und eine Maß Bier zusammen. Sie sind das perfekte Pärchen, um ein leckeres Abendessen zu schaffen. Und für diejenigen, die sich nicht entscheiden können, ob sie ein kühles Bier oder eine frische Brotkruste bevorzugen, gibt es immer noch die Möglichkeit zur Kombination.

 

Unser Rezept möchte Ihnen heute eine einfache Art des „Bierbrotes“ vorstellen. Ob einfach nur als frisches Brot zum Abendessen, oder auf der ersten Grillparty im neuen Jahr, wenn die Wärme des Frühlings langsam den Winter austreibt – Bierbrot ist ein absoluter Genuss und für Bier- und Brotliebhaber ein Muss!

 

Zutaten für 1 Laib Brot:

  • 360 Gramm Mehl (bevorzugt Vollkornmehl)
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1/2 Teelöffel Backnatron
  • 2 Esslöffel Honig
  • 375 ml Bier (Sorte nach Wahl)

 

Zubereitung (etwa 30 Minuten)

Den Ofen auf 190°C vorheizen. Eine Backform einfetten. An dieser Stelle eignen sich vor allem einfache Kastenformen,wie man sie auch für Kuchen verwendet.
Die trockenen Zutaten in einer Schüssel  vermischen, anschließend den Honig eingeben. Das Bier einfüllen, und darunter rühren. Allerdings sollten Sie darauf achten, den Teig nicht zu sehr zu rühren, denn: Der Teig soll noch Klumpen haben.

Hat der Teig die gewünschte Konsistenz erreicht und scheint für Sie homogen genug, geben Sie ihn in die Backform.

 

Nun lassen sie den das Brot 30-40 Minuten im Ofen backen. Sobald sich die Kruste bildet und hellbraun bis goldgelb wird, können Sie das Brot aus dem Ofen nehmen. Anschließend erhöhen Sie die Temperatur des Ofens auf etwa 220°C.

 

Bestreichen Sie das Brot nun vorsichtig mit der geschmolzenen Butter. Haben Sie die obere Kruste und die Seiten bestrichen, stellen Sie die Form vorsichtig zurück in den Ofen und lassen das Brot noch 5-10 Minuten darin backen.

Durch die geschmolzene Butter erhält das Brot noch einmal einen geschmacklichen Charakter und vor allem die Farbe der Kruste wird um einiges schöner!

 

Je nach Wunsch können Sie dem Teig bei der Zubereitung auch geschmelzte Zwiebeln, Speckwürfel oder andere Feinheiten beimengen, um ihn noch besonderer zu machen.

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© pixabay.com/ © jakub_hruska

Biertour Prag

Prag ist für Bierliebhaber ein wichtiges Ziel. Und wo könnte man eine Biertour besser beginnen als am Altstädter Ring, am zentralen Marktplatz in der Altstadt? Dort kann man z. B. die Astronomische Uhr aus dem 15. Jh. besichtigen, eine der ältesten ihrer Art, die heute noch in Betrieb ist. Außerdem gibt es dort zahlreiche Straßencafés, die zum Verweilen einladen.

Wenige Schritte entfernt erhebt sich am Platz der Republik (Námestí Republiky) der Pulverturm, der 1475 gebaut wurde. Geht man noch ein Stückchen in die andere Richtung, gelangt man zur Karlsbrücke (Karlův most), einem der Wahrzeichen der Stadt. Wenn man die Brücke überquert, erreicht man Na Kampě, wo Tom Cruise als Agent Ethan Hunt in dem Film Mission Impossible 3 ein Auto in die Luft gejagt hat. Auf dieser Seite der Moldau geht es etwa ruhiger zu, und doch haben hier in letzter Zeit einige neue Kneipen eröffnet.

1. ALTSTÄDTER RING

© pixabay.com

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Hier kann man gemütlich draußen sitzen und die vielen Menschen beobachten, die vorbeiflanieren. Folkloregruppen sorgen mit Tanz und Musik für Unterhaltung.

 

 

 

 

 

 

2. U ZLATEHO TYGRA

 

 

 

 

 

 

 

Eine der ältesten und gemütlichsten Kneipen in der Altstadt. Es gibt dort viele kleine Tische, die aber eigentlich immer besetzt sind – stellen Sich sich also darauf ein, stehen zu müssen. Es ist die Lieblingskneipe des Schriftstellers und ehemaligen Staatspräsidenten Václav Havel, und auch Bill Clinton soll schon hier gewesen sein. Das ungefilterte Pilsner Urquell hier ist angeblich das beste in ganz Prag. Husova 228/17, Prag (www.uzlatehotygra.cz)

 

 

3. U PINKASU

www.upinkasu.de

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U Pinkasů war 1843 das erste Lokal in Prag, das das Pilsner Urquell ausschenkte. Durch eine gründliche Renovierung im Jahr 2000 konnte die drohende Schließung verhindert werden. Jungmannivi namesti, 15/16, Prag (www.upinkasu.de)

 

 

 

 

 

4. NOVOMESTSKY PIVOVAR

© Restaurant Novoměstský Pivovar

© Restaurant Novoměstský Pivovar

 

Durch einen Eingangsbereich im Art-déco-Stil gelangt man in die holzgetäfelte Restaurantbrauerei. Hier gibt es ungefilterte helle und dunkle Biere. Die Gerichte sind tschechisch, z. B. kann man dort Gulasch, eine Suppe mit Eingeweiden oder geröstete Schweinshaxe essen. Vodickova 682/20, Prag (www.npivovar.cz)

 

 

 

 

5. PIVODUM

© Pivodum

© Pivodum

Die Restaurantbrauerei Pivodum ist ganz im Stil einer Brauerei eingerichtet. Mann kann dort traditionelle tschechische Biere trinken, aber auch ungewöhnlichere Sorten, z. B. ein Kirschbier, ein Kaffeebier und Samp, ein Champagnerbier. Gruppen können acht Biere zum Preis von sieben bestellen, die dann in einer hohen Glassäule serviert werden. Einige Biere können auch verkostet werden. Jecna/Lipova 15, Prag (www.pivovarskydum.com)

 

 

 

6. U FLEKU

© Rittersaal - U Fleku, Prag

© Rittersaal – U Fleku, Prag

Auch wenn es dort immer voll ist, gehört U Fleku zu einem Pragbesuch einfach dazu. Hier wird seit 1499 gebraut – angeblich ist das U Fleku das älteste Bierlokal der Welt. Es hat mehrere Räume, wovon einer Musikgruppen vorbehalten ist. Weiterhin gibt es ein Museum und Führungen durch die Brauerei. Die Hausmarke ist das hervorragende Flekovsky Pivo, ein Lagerbier, das es als helle und dunkle Version gibt. Kremencova I I, Prag I (en.ufleku.cz)

 

 

 

 

 

 

 

 

Tour-Info:

  • 1 Stunde plus Zeit für ein Bier
  • 5 km

 

 

Tim Hampson (Hrsg.)
Das Bierbuch

Das Bierbuch - Cover

© Dorling Kindersley Verlag / Das Bier Buch – Tim Hampson

Brauereien – Marken – Biertouren
Über 1700 Biere aus aller Welt

Das Bierbuch. Brauereien – Marken – Biertouren
Über 1700 Biere aus aller Welt
Tim Hampson (Hrsg.)
Dorling Kindersley Verlag, 2015, 352 Seiten, 24,95€.

Das perfekte Geschenk für Bierliebhaber! In diesem Buch werden über 800 Brauereien aus aller Welt mit ausgewählten Bieren sowie landestypische Bierspezialitäten vorgestellt. Verkostungsnotizen zu rund 1700 Bieren machen den Leser im Handumdrehen zum Bierprofi. Dazu erhält man interessante Hintergrundinformationen zu Sorten, Brauverfahren, Abfüllung und Verkostung. Vorschläge für Touren durch berühmte Bierstädte zeigen, wo es die besten Biersorten und die interessantesten Brauereien zu entdecken gibt. Entstanden in Zusammenarbeit von 13 internationalen Bierexperten.

 

 

 

Bilder: © pixabay, © U Pinkasu, © NOVOMESTSKY PIVOVAR, © PIVODUM© U FLEKU© U ZLATEHO TYGRA

© Dorling Kindersley Verlag / Bier Selbst Brauen Schritt für Schritt zum selbst gemachten Bier – Greg Hughes

 

Die während der Gärung zugegebenen Himbeeren machen dieses Weizenbier belgischen Stils einfach unwiderstehlich. Ein Sommergetränk, das auch Nicht-Biertrinker überzeugt!

  • Anfangsdichte – (Dichte der Würze vor der Gärung): 1050 g/l
  • Erwartete Enddichte -(Dichte der Würze nach der Gärung): 1012 g/l
  • Stammwürze (der aus der Anfangsdichte errechnete Extraktgehalt der Würze vor der Gärung): 12,5%
  • Brauwasser (gesamte für das Rezept erforderliche Wassermenge): 32 l
  • Ergibt: 23 l Bier
  • Vol.-% (geschätzter Alkoholgehalt des fertigen Biers): ca. 5,1 %
  • Bittere (wie bitter das Bier schmeckt; je höher die Zahl, desto bitterer ist es, wobei ein höherer Alkoholgehalt die Bittere etwas ausgleicht): 15,3 IBU
  • Farbe (wie hell oder dunkel das Bier ist, gemessen anhand der EBC-Skala; je höher die Zahl, desto dunkler das Bier): 7,2 EBC

MAISCHE

  • Wasser: 12,5 l
  • Dauer: 1 Std.
  • Temperatur: 65°C

Schüttung: Menge

  • Lagermalz: 2,7 kg
  • Weizenmalz: 2,3 kg

KOCHEN

  • Wasser: 27 l
  • Kochdauer: 1 Std. 10 min

Hopfen

  • Challenger: 7%
  • Menge: 20 g
  • IBU:  15,0
  • Zugabe: Bei Kochbeginn

Sonstige

  • Irish Moss/Carrageen (E 407)
  • Menge: 5 g/25 l
  • Zugabe: Bei Kochende

GÄRUNG

  • Gärtemperatur: 20°C
  • Lagerung: 2 Wochen bei 12°C

Hefe

  • Wyeast 1010 American Wheat

Sonstige

  • Himbeeren
  • Menge: 2,5 kg
  • Zugabe: Nach 2 Tagen 1 Woche ziehen lassen

MALZEXTRAKT-VERSION

3 kg hellen Trockenmalzextrakt in 27 l Wasser einrühren, aufkochen und den im Rezept empfohlenen Hopfen nach Anleitung zugeben.


 

Bier selbst Brauen

© Dorling Kindersley Verlag / Bier Selbst Brauen Bier Selbst Brauen Schritt für Schritt zum selbst gemachten Bier – Greg Hughes

Greg Hughes

Bier selbst brauen: Schritt für Schritt zum selbst gemachten Bier

Das Do-it-yourself-Buch für Biergenießer! Dieses Buch begleitet Hobbybrauer und alle, die es werden möchten, auf dem Weg zum selbst gebrauten Bier. Ob Münchner Helles, mexikanische Cerveza, japanisches Reisbier, belgisches Witbier oder American Stout: 100 Rezepte aus vielen Regionen der Welt inspirieren zum Ausprobieren!

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© pixabay.com /   © misterfarmer 

Der württembergische König Wilhelm I. und seine Frau Katharina legten im Jahre 1817 mit der Gründung der „Zentralstelle des landwirtschaftlichen Vereins“ das Fundament für das heutige Cannstatter Volksfest. Die württembergische Wirtschaft, welche durch die napoleonischen Kriege schwer geschädigt war, sollte mit einem landwirtschaftlichen Fest mit Pferderennen, Preisverleihungen für hervorragende Leistungen in der Viehzucht zusammen mit einem allgemeinen Volksfest wieder in Schwung gebracht werden.

Erstes Cannstatter Volksfest

Ein Jahr später, am 28. September 1818, ein Tag nach dem 36. Geburtstag des Königs, wurde das erste Cannstatter Volksfest eröffnet. Seit diesem Datum ist der Cannstatter Wasen ebenfalls die Location für dieses große Fest. Damals war es eher eine idyllische sowie etwas feuchte Neckaraue, zwischen Wiesen und Weinbergen und ohne eine umgebende Bebauung. Die königliche Villa Bellevue an der Wilhelma war damals noch in Sichtweite. Ein kurzer Kutschenanfahrtsweg also für den Stifter des Festes, der es sich nicht nehmen ließ, dieses feierlich zu eröffnen und Zeuge eines erfolgreichen Beginns zu werden.

Vom Jahr 1882 an wurde auf die Aufforderung von König Karl, Sohn und Nachfolger von Wilhelm I., das Volksfest nicht mehr jährlich, sondern alle zwei Jahre veranstaltet. Bis zum Tod des Königs im Jahr 1891 blieb die Regelung erhalten.

Dauer des Cannstatter Volksfestes

Das Cannstatter Volksfest hat sich stets weiterentwickelt, so dauerte das erste Volksfest einen einzigen Tag, deshalb kann sich auch die damalige Besucherzahl eines Tages mit derjenigen von heute messen. Ebenfalls wurde schon zu der Zeit eine mehrtägige Anreise aus verschiedenen Teilen des Königreichs von einigen in Kauf genommen. Erst ab den späten 1920-er Jahren besaß das Volksfest fünf Tage. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es dann zu Beginn der 50-er Jahre zehn Tage, anschließend zwölf und seit dem Jahr 1972 16 Tage. Seit 2007 dauert das Cannstatter Volksfest nun 17 Tage, da die Eröffnung nun von Samstag auf Freitag verlegt wurde.

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© pixabay.com / © radekkulupa

Viel geliebt und gewünscht auf fast jedem Bier: eine gute Schaumkrone sieht nicht nur gut aus und gehört zum Bier dazu, sie hat außerdem auch einen Nutzen! Wussten Sie’s?

Physiker haben nun bewiesen, was viele Wirte sicher schon lange wussten: mit Bierschaum schwappt das Glas nicht über. Auch eine kleine Schaumkrone hindert Bier am Überschwappen, was sowohl für die Bedienung, als auch für den Gast hilfreich sein kann.

An der New York University untersuchte nun ein Team dieses Phänomen und fand heraus, dass diese Eigenschaft bei Bier vorhanden ist, aber auch für andere Getränke gilt und sogar für den Transport gefährlicher Flüssigkeiten nützlich sein könnte. Dabei hilft bereits eine kleine Krone, mit etwa fünf Lagen Schaumbläschen dabei, dass die Flüssigkeit kaum schwappt. Wie beim Bier, gilt dies auch für Kaffeegetränke mit Schaumhaube.

Obgleich ein verschüttetes Bier natürlich nicht gefährlich ist, so ist es doch schön, wenn durch die Schaumkrone nicht nur ein schöner Anblick entsteht, sondern auch sichergestellt ist, dass man jeden Tropfen seines Getränks genießen kann. (cd)

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© pixabay.com / © Letiha

Eine Quiz-App, die sich ausschließlich mit Bieren beschäftigt – für Bierkenner und solche, die es noch werden wollen ein ideeller Weg um das eigene Bierkennen zu testen oder zu erweitern.

Mit über 3000 Fragen zu verschiedenen Bereichen der Bierwelt, wie zum Beispiel Brauwesen, Biermarken, Geschichte, Gesundheit, Kultur oder Wirtschaft, können Appnutzer viel über Bier erfahren. Man kann alleine spielen oder gegen Freunde antreten. Außerdem können Avatare in Oktoberfest- und anderen Looks kreiert werden. Für Bundesländer, Regionen und Städte gibt es Ranglisten, auf welchen man aufsteigen kann. Damit neben der Wissenerweiterung der Spieltrieb nicht zu kurz kommt, gibt es auch Minispiele, welche das Bild der App abrunden. Die App ist sowohl für ioS, als auch für Android verfügbar.